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Neuer AStA kritisiert die Platzvergabe nach Noten
Von Philipp Schröders | 22.07.2009, 16:16
Aachen. Sportlich und offen in die Zukunft: Das Studierendenparlament der RWTH hat den neuen Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) gewählt.
Das Hauptziel des neuen Vorstandes: «Die Verbesserung der Lehre». Dabei haben die beiden Vorsitzenden vor allem die Bachelor- und Masterstudiengänge im Auge. «Grundsätzlich soll jeder Student mit Bachelorabschluss die Chance haben, seinen Master zu machen», sagt der erste Vorsitzende Gathmann von der Allgemeinen Fachschaftsliste.
Der 24-Jährige bemängelt, dass die Platzvergabe nach Noten entschieden wird. Verfahren wie ein Eignungstest seien besser geeignet.
An seinen Vorgängern kritisiert Gathmann, dass diese zu wenig mit der Hochschule und den anderen Studierendenvertretungen zusammengearbeitet hätten. «Der AStA alleine hat kaum die Möglichkeit, etwas zu tun. Unsere Ziele können wir nur mit den anderen zusammen erreichen.»
Vor allem die Kooperation mit den Fachschaften soll verbessert werden. Ihm selber liegen die Verbindungen zur Hochschule am Herzen: «Der AStA soll wieder ernst genommen werden.»
Der zweite Vorsitzende Piest von der Grünen Hochschulgruppe betont: «Auch der Hochschulsport und die Umsetzung der Unicard stehen auf unser Agenda.» Bei der Einführung der Studentenkarte mit integriertem Ausweis und Bibliothekskarte habe der vorherige Asta zwar erste Fortschritte gemacht. Aber das Projekt müsse nun vollendet werden.
Im Bereich des Hochschulsportes sei das Angebot zu beschränkt und die Ausrüstung miserabel. Da Piest auch Referent für Umwelt ist, spielt das Thema Energieeffizienz für ihn eine besondere Rolle: «In diesem Bereich möchte ich im Denken der Mitarbeiter und Studenten etwas ändern.» Nach außen hin soll der AStA offener auftreten.
Dafür möchte Karina Berenzen, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, sorgen. «Ich will unsere Arbeit transparenter machen. Mehr Studenten sollen sehen, wie wir vorgehen und in welcher Form wir die Studenten unterstützen können.»
In dieser Legislaturperiode wird der AStA von der Allgemeinen Fachschaftsliste, der Liberalen Hochschulgruppe, der Juso Hochschulgruppe und der Grünen Hochschulgruppe gestellt.
Den Vorsitz übernimmt eine Doppelspitze: Felix Gathmann, Student der Elektrotechnik, und Christian Piest, Betriebspädagogik, Wissenspsychologie und Soziologie.
Karina Berenzen, Philosophie und Sprach- und Kommunikationswissenschaften, wird Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. Das neue Referat für Lehre und politische Bildung wird der Maschinenbaustudent Daniel Klober übernehmen.
Das Kulturangebot der AStA wird weiterhin Onur Ögül betreuen. Für die Finanzen ist Pieter-Jan Kaegler zuständig. Die Beratung der Studierenden wird von Rouven Weßling geleitet.
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